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Großholthausen - Vorweg

Abb. 1: Ausschnitt aus dem Fahrradstadtplan Dortmund 2016
(© StadtDortmund, Vermessungs- und Katasteramt CC-BY 4.0, Bearb. Helmut Kaufung)  

      
 

Die Tafel Großholthausen behandelt im Folgenden ausschließlich den Menschen unserer Region. Im fruchtbaren Hellwegbereich ergaben archäologische Funde Hinweise auf frühen Ackerbau mit Viehzucht weit vor der christlichen Zeitrechnung. Die Anfänge der Großholthauser Höfe liegen im Dunklen, im Folgenden kann nur auf  die überkommenen Urkunden eingegangen werden.

Die Geschichte des Schultenhofs, des Hermannhofs, des Westermannhofs (1) und einiger Kotten des Hofesverbandes Großholthausen (2) werden näher beschrieben. Die Bauerschaften grenzten im Süden an das Ardeygebirge. Da wegen der Steillagen in diesen sogenannten Marken weder eine Besiedlung noch eine Felderwirtschaft möglich erschien, hatten sie die Landeigentümer den Bauern zur Hude (Viehweide) und zur Holznutzung freigegeben. Nach der erst 1830 durchgeführten Teilung der Großholthauser Mark erhielten die Bauern darin eigene Besitzanteile. Der aufblühende Steinkohlenbergbau zog Menschen an. Sie errichteten im westlichen und südlichen Teil der Großholthauser Mark ihre Kotten (3). Neben dem vorwiegenden Bergbauberuf betrieben sie zum Lebensunterhalt gegen Pacht oft eine kleine Landwirtschaft .

Der Waldfriedhof Großholthausen (4) wurde 1878 an der Kruckeler Straße als kommunaler Friedhof eröffnet und später nach Westen erweitert. Zahlreiche Grabmäler, Grabstelen, das Mausoleum der Familie Schulte-Großholthausen und die Einfriedigungsmauer stehen unter Denkmalschutz.  

Östlich an den Friedhof angrenzend liegt gegenüber der Einmündung der Löttringhauser in die Kruckeler Straße das denkmalgeschützte Kriegerdenkmal (5).

Der von der Besiedlung nicht betroffene Wald der Großholthauser Mark (6) hat eine interessante Bergbaugeschichte aufzuweisen und wird wegen der hier noch bewahrten Natur ab 2020 unter Naturschutz gestellt . Näheres siehe Tafel Großholthauser Mark.
© Helmut Kaufung 2020
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