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Die Entwicklung der Siedlung nach 1945

Der größte Entwicklungsschub des Ortes fand in den 1960er Jahren statt. Das Bundesbaugesetz von 1961 schaffte die gesetzliche Grundlage zur qualifizierten Planung großer Siedlungen. Endlich konnte der gewaltige Wohnungsbaurückstand, der durch Kriegszerstörungen, Flüchtlingszuzug, sonstigen Zuzug und durch die allgemeine Steigerung der Ansprüche an Wohnqualität entstanden war, auch in Löttringhausen gedeckt werden.

Die Dortmunder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft kaufte große Geländeflächen auf und baute nördlich des alten Dorfkerns eine Großsiedlung mit einem Ladenzentrum. Das markanteste Gebäude wurde das Hochhaus Langeloh 4, das als Landmarke weit sichtbar ist. Der Start für diese Baumaßnahme war eine Fachausstellung für Musterfertighäuser.

Das ursprüngliche Ladenzentrum war als Treffpunkt für die Löttringhauser gedacht. Ein Discounter war neben verschiedenen kleineren Ladenlokalen und einem Nachbarschaftszentrum mit einem Innenhof vorhanden. Nachdem dem Discounter die Angebotsfläche zu klein wurde, riß man das gesamte im Innenhofbereich gebaute Ladenzentrum ab und errichtete ein neues Verkaufszentrum mit einem umfangreicheren Angebot, das 2018 eröffnet wurde.
Abb. 34: Hochhaus Langeloh 4 (Gerhard Brune)
Abb. 35: Schneiderstraße (Gerhard Brune)
Abb. 36: Fertighaus Musterhaussiedlung (Gerhard Brune)
Abb. 37: Von der Fahnestraße führt eine Treppe hinab auf die Eichhofstraße. Die Häuser an diesem Hang sind in mehreren aufsteigenden Reihen terassenartig angelegt (Gerhard Brune)
Abb. 38: Kindergarten (Gerhard Brune)
Abb. 39: Hellerstraße (Gerhard Brune)
Abb. 40: Trienensiepen (Gerhard Brune)
Abb. 41 a: Abriss und Neubau des Einkaufszentrums (Gerhard Brune)
Abb. 41 c: Das neu erbaute Einkaufszentrum, 2018
(Gerhard Brune)
Abb. 41 b: Das neu erbaute Einkaufszentrum 2018, im Hintergrund die Landmarke Langeloh 4
(Gerhard Brune)
© Helmut Kaufung 2018
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