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Das Umspannwerk und die neuen Energien

      
Seit Stilllegung des Kraftwerks Kruckel 1955 ist auf der Ostseite der Kruckeler Straße ein Umspannwerk der VEW, heute RWE, in Betrieb geblieben, welches durch Umspannung hochgespannten in niedrigvoltigen Strom die Versorgung ihres Einzugsbereichs ermöglicht.

2005 wurde die Bundesnetzagentur gesetzlich ermächtigt, die Sromversorgung in Gesamtdeutschland neutral zu regulieren, um Netzschwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch auszugleichen. Dazu mussten die vier Stromversorger ihre Stromnetze eigentumsrechtlich zu neu zu bildenden Gesellschaften abgeben. Aus der RWE ist durch diese Entflechtung die Übertragungsnetzbetreiber-Gesellschaft Amprion GmbH mit Sitz in Dortmund entstanden. Sie ist für das Umspannen und Weiterleiten des elektrischen Stroms in Westdeutschland zuständig. Zur Zeit wird an einer 380-kV-Stromtrasse nach Rheinland-Pfalz gearbeitet. Die drei Stromerzeuger E.ON, Vattenfall und EnBW haben gleichartige Übertragungsnetzbetreibungsgesellschaften: TenneT TSO GmbH, 50Hertz Transmission GmbH und TransnetBW GmbH.

     Abb. 39: Umspannwerk Kruckel  (Tilo Cramm)

Abb. 40: Umspannwerk Kruckel, Blick von der Kruckeler Straße (Helmut Kaufung)
    
© Helmut Kaufung 2018
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